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Ein paar Informationen über........ |
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Ein paar sehr interessante und äußerst wichtige Informationen zu der Ernährung Ihrer Papageien. Die Natur ist überreich von Pflanzen, Gewürzen und verschiedenen Gemüsesorten, die für Papageien wertvoller sind als die meisten der Pillen und Tropfen, die man für teures Geld verschrieben bekommt - und die wir meist ahnungslos was die Nebenwirkungen betrifft, unseren Papageien anbieten. Ganz sicher kommen auch unsere Papageien - wenn es sein muß - nicht ganz ohne Medikamente aus. Aber viele Vitamintropfen und Zusätze können wir ihnen ersparen, wenn wir die Ernährung beachten. Keine Frage, ich weiß ganz genau wie schwer das fällt - und ich bin nach Jahren noch dabei dazuzulernen. Auch meine Geier wollen selten so wie ich es will:-) Allerdings kann man auch eine Menge tun, ohne daß sie etwas merken. Und oft lassen sie sich überlisten! Durch den Kontakt einer lieben Papageienfreundin aus Amerika habe ich sehr viel gelernt. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit vielen verschiedenen Papageien und ich habe von ihr schon sehr viele Ernährungs-Tips bekommen. Dir Gudrun - ganz ganz lieben Dank dafür!! Und Danke dafür, daß ich Deine Berichte hier veröffentlichen darf. Hier der Link zu GUDRUN'S HOMEPAGE - in englisch! Deshalb kam ich auf die Idee - gerade die Dinge die mir besonders wichtig erscheinen - für all die, die der englischen Sprache nicht mächtig sind (wie ich!!), übersetzt auf meinen Seiten anzubieten. Ein ganz besonderer Dank dafür gilt meiner Schwester Rosi, die mir Gudrun's Artikel in's Deutsche übersetzt hat! Bussi dafür!! |
Und übrigens - was gesund ist für den Papagei - das gilt natürlich erst recht für uns Menschen....
Allgemeiner Name: Karotten
Botanischer Name: Daucus carota ssp.sativus
Familien Name: Umbellifeae, alt:Apiaceae
Karotten gehören zur selben Familie wie Petersilie, Sellerie, Kümmel, Fenchel, Dill
und Kerbel.
Entwicklungsgeschichte:
Karotten sind seit ca. 3.000 Jahren bekannt. Sie kommen ursprünglich aus der Gegend von
Afghanistan.. Von Afghanistan aus breiteten sie sich über den Nahen Osten bis zum Mittelmeerraum
aus, wo sie heute noch wild wachsend angetroffen werden. Die Griechen und Römer verwendeten
die Karotten hauptsächlich für medizinische Zwecke. Griechische Ärzte verschrieben
Karottenwurzel und -saft zur Behandlung von Verstopfung, Hautgeschwüren, Krebs und Schlangenbissen.
Pliny, ein römischer Naturkundler und Schriftsteller, berichtete, dass Karotten aphrodisische
Eigenschaften haben. Die Farbe der Karotten war damals weiß, lila oder gelb.
Die orangefarbenen Karotten, die wir heute kennen, wurden um 1600 von den Holländern entwickelt.
Die Briten entwickelten sie während des Zweiten Weltkrieges weiter zu den Karotten mit
dem hohen Beta-carotin-Gehalt, die wir heute haben. In der Tat bekamen Carotinoide ihren Namen
von den Karotten, weil sie zum ersten mal in diesem Gemüse entdeckt wurden. Diese Pigmente
sind starke Antioxidantien, die die Pflanzen vor der Zerstörung durch freie Radikale schützen.
Heute sind Karotten auf der ganzen Welt als allgemeines Gemüse anzutreffen. Mit einer
Ernte von bis zu 13 Millionen Tonnen jährlich sind sie eines der wirtschaftlichsten und
wichtigsten Gemüse überhaupt.
Nährwert:
Das amerikanische Landwirtschaftsministerium zählt Karotten zu den wichtigsten 25 Gemüsen.
Karotten liefern Protein, Kalzium, Eisen und die Vitamine A, C und B. Sie sind auch eine erstklassige
Quelle von pflanzlichen Chemikalien wie Alpha-Carotin, p-coumarischen und chlorogenen Säuren.
Eine einzige große Karotte pro Tag liefert ungefähr sechs mal die empfohlene Ernährungseinheit
von Vitamin A für den Menschen. Kochen oder Kleinreiben von Karotten erhöhen den
Nährwert, weil sie die zähen Zellwände, die das Beta-Carotin umschließen,
aufbrechen. Um Beta-Carotin in Vitamin A umzuwandeln braucht der Körper eine geringe Menge
an Fett, da das Vitamin A eines der fettlöslichen Vitamine ist. Vitamin A ist nicht nur
wichtig für gesunde Haut, Augen, Knochen, Schleimhäute und Haare (Federn), sondern
kann auch vor Infektionen schützen.
Karotten sind die fünftbeste Quelle (nach grünem Kraut, Kohl, Spinat, Butterkürbis)
an Carotinvielfalt. Eines davon ist Beta-Carotin, das ein Vorläufer von Vitamin A ist
und eines der hundertfachen Pflanzenpigmente, genannt Carotinoide, ist. Junge oder "Baby"-Karotten
enthal-ten mehr Zucker aber weniger Beta-Carotin. Ältere und größere Karotten
enthalten mehr Beta-Carotin, können dafür aber etwas zäher sein.
Laut dem Ernährungs-Forschungszentrum macht das Vitamin C, in Kombination mit dem in Karotten
enthaltenen "folate"(ein Vitamin des B-Komplexes), sie zu einem starken Schutz in
der Ernährung gegen Erkrankungen der Atemwege und gemeine Erkältungen. Die besten
Karotten sind diejenigen mit dem grünen Kopf noch oben dran. Das Phosphor an den grünen
Köpfen ist eine gute Energiequelle für die Nerven.
Heilung:
Die Forschung hat gezeigt, daß sogar kleine Mengen roher Karotten einige Organismen der
Lebensmittelvergiftung wie z.B. Listeria-Bakterien abtöten können. Laut dem amerikanischem
Krebs-
forschungs-Institut verhindern Karotten effektiv den fortschreitenden Zellschaden von Krebs
an Kehlkopf, Speiseröhre, Prostat, Blase, Hals-nacken und Leber. In den Niederlanden kam
eine fünf Jahre dauernde Studie zu der Erkenntnis, daß die Krebs bekämpfenden
Flavonoide und Antioxidantien auch das menschliche Herz schützen, indem sie die Bil-dung
von oxydierenden LDL´s verringern, einen wichtigen Faktor in der Verhärtung von
Arterien.
Die Faser in Karotten ist bekannt dafür, daß sie Cholesterinspiegel im Blut senkt.
Karotten können auch benutzt werden als Breiumschläge für Ausschläge, Abszesse,
Krebsgeschwüre und schlechte Wunden. Regelmäßiger Verzehr von rohen oder gekochten
Karotten kann die Beschaffenheit der Haut verbessern und dem Körper helfen, die Aufnahme
von Kalzium verbessern.
Einige Tierärzte sagen, daß ca. 70 % aller als Haustier gehaltenen Papageien einen
Mangel an Vitamin A haben. Hier gibt es ein Gemüse, das uns dieses Problem überwinden
helfen kann.
Karotten können abhängig vom Standort fast das ganze Jahr über angebaut werden,
sind aber normalerweise immer in Geschäften erhältlich. Sie bevorzugen sandigen Boden
zum Wachsen, gedeihen aber auch in fast allen anderen Böden. Die ideale Aufbewahrungsart
ist in einer Kiste mit Sand an einem dunklen Ort (wie ein Keller), wo die Temperaturen nicht
schwanken. Aber sie können auch eine ganze Zeit lang frisch im Kühlschrank gelagert
werden.
Bezugsquellen:
Super Healing Foods by Frances Sheridan Goulart
Good Food Book by Jane Brody
Nutrients A to Z by Dr, Michael Sharon
Healing Foods by Miriam Polunin
The Wellness Encyclopedia of Food and Nutrition by Sheldon Margen, M.D.
http://privat.schlund.de/g/gemuese/karotte.htm
www.kuechentipps.de/tipps/warenkunde/moehren.html
Allgemeiner Name: Mariendistel
Botanischer Name: Silybum marianum
Familien Name: Asteraceae
Die Mariendistel kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Nordafrika und Südeuropa.
Vor mehr als 2000 Jahren, im Jahre 23 vor Christi Geburt, wurde sie das erste Mal erwähnt
als eine vorzügliche Pflanze zur Heilung von Leberschaden. Alte griechische Texte verweisen
auf die medizinische Verwendung der Mariendistel als Schutz für die Leber, und die Römer
verwendeten sie, um die Leberfunktion wiederherzustellen. Frühe christliche Überlieferung
weihte die Mariendistel der Maria und nannte sie Mariendistel. Unter diesem Namen ist sie in
manchen Sprachen noch bekannt. Im letzten Jahrhundert wurde die Mariendistel zur Behandlung
von Krampfadern, Menstruationsproblemen, bei Leber-, Milz- und Nierenkrankheiten angewendet.
Heute ist die Mariendistel heimisch und wächst wild im Mittelmeerraum, in ganz Europa,
Nordamerika und Australien. Für medizinische Zwecke werden die Samen der getrockneten
Blumen genützt.
Eines der wirksamsten Bestandteile, die in der Mariendistel gefunden werden, ist der Silymarin-Complex,
der eine Zusammensetzung der Flavonolignate Silibinin, Silybin, Silychristin und Silydianin
ist. Der Silymarin-Complex stellt ein erstaunlich mächtiges "Schutzschild" gegen
eine Vielzahl von Leber schädigenden Substanzen und Wirkungen dar. Silymarin war das Thema
von mehr als 300 wissenschaftlichen Studien, deren Ergebnisse fast alle in Europa veröffentlicht
wurden. Die Deutschen waren die Ersten, die herausfanden, dass einige der Flavonolignate des
Silymarin-Complexes hilfreich bei der Behandlung von Leberkrankheiten sind. Studien haben gezeigt,
dass die Mariendistel positive Wirkungen bei der Behandlung von fast jeder bekannten Art von
Leberkrankheiten zeigt, einschließlich bei Leberschrumpfung, Leberentzündung, Brand
und bei Leberschaden verursacht durch Drogen und Alkoholmissbrauch. Dem Einfluss von Umweltgiftstoffen,
Alkohol, Drogen und Chemotherapie kann mit der Mariendistel entgegen gewirkt werden.
Silymarin ist Teil der Zellmembran, die den Widerstand gegen schädliche Einflüsse
verbessert, indem es die Membranstruktur verändert und auf diese Weise die Aufnahme von
Giftstoffen verhindert. Es fördert auch das Wachstum neuer Leberzellen und hilft bei der
Verdauung von Fetten.
Silybin ist ein bewährtes Gegenmittel bei Vergiftung durch den Knollenblätterpilz
(Amanita phalloides). Klinische Versuche haben bewiesen, dass Silybin bei der Behandlung von
chronischen Leberkrankheiten wirksam ist, indem es einige der Nukleinsäuren dazu bringt,
die Regenerations-kapazität von Leberzellen zu aktivieren. Seine Hauptaufgabe ist die
Zellen der Leber zu schützen, erneuern, verjüngen und wiederherstellen.
Die Mariendistel verhindert und stoppt Leberschaden nicht nur, sie kann auch die Einwirkungen
von Alkohol, Entspannungsdrogen, Pestiziden, einigen Giften oder Leberentzündungen aufheben,
indem sie die Produktion von neuen Leberzellen anregt, um die alten, geschädigten Zellen
zu ersetzen.
In der heutigen Zeit ist es sehr leicht, die Leber zu überlasten, da unsere Umgebung mit
schädlichen chemischen und anderweitig schädlichen Substanzen angefüllt ist.
Gelegentliche zusätzliche Beigaben von Mariendistel in unserer und der Vögel Nahrung
helfen der Leber, mit dieser Überlastung fertig zu werden. Es ist auch wichtig, sie während
und nach einer Antibiotika-Behandlung einzunehmen, um die Leber bei der Wieder-herstellung
ihrer Funktion zu unterstützen.
Von http://health-pages.com/mt/index.html
Ein beliebtes nationales Hobby in Deutschland ist das Pilzesammeln, ein Brauch mit eingebauten
Risiken wie z.B. Amanita phalloides - dem Knollenblätterpilz. Der Verzehr des Knollenblätterpilzes
hat schweren, gewöhnlicher Weise tödlichen Leberschaden zur Folge - in der Tat sind
diejenigen, die die Knollenblättervergiftung überleben so schwer geschädigt,
dass sie meistens Lebertransplantationen brauchen, um zu überleben. Auf wunderbare Weise
bindet Silymarin sich an die Leberzellen, verhindert dadurch, dass sich die Pilzgifte ebenfalls
anbinden können, und wehrt so ihre giftigen Einwirkungen ab. Silymarin ist auch in der
Lage, das Gift selbst auf direktem Wege zu neutralisieren, so dass es auch wirksam ist, wenn
es eingenommen wird nachdem das Pilzgift konsumiert ist. Aus diesem Grund ist Mariendistelextrakt
in deutschen Krankenhäusern ständig verfügbar, und wird im Notfall zur Behandlung
von ansonsten tödlich verlaufenden Knollenblätterpilzvergiftungen eingesetzt.
Fallbeispiele:
Als ich "Tiger", einen ca. zwei Jahre alten Senegal-Papagei, traf, dachte ich, er
sei eine Mutation. Sein Rücken war fast schwarz, weil seine Federn eher schwarz als grün
waren. Seine Nahrung bestand hauptsächlich aus Körnern und Essensresten. Die Besitzer
liebten ihren Vogel, ernährten sich selbst nicht gerade sehr gesund und wussten es nicht
besser. Ich schlug vor, weniger Körner zu füttern, seinem täglichen Fressen
frisches Gemüse und Früchte hinzuzufügen und ihm nur noch Essensreste zu geben,
wenn es gedünstetes Gemüse ohne Salz, Butter, etc. gab. Zusätzlich schlug ich
vor, ihm täglich Mariendistel zu geben. Die Besitzer folgten meinen Empfehlungen, und
Tiger hatte jedes Mal, wenn ich ihn sah, mehr grüne Federn auf seinem Rücken. Nach
sechs Monaten sah er wieder wie ein Senegal aus.
"Fancy" ist ein Quaker-Papagei mit einem Schnabel mit Überwuchs. Man konnte
fast zuschauen, wie schnell der Schnabel wuchs. Ihm wurden einige Tropfen Mariendistel täglich
verordnet. Zur großen Überraschung aller sah sein Schnabel nach ca. nur drei Wochen
wieder normal aus.
Bezugsquellen:
Herbal Medicine from the Heart of the Earth by Sharol Tilgner N.D.
The Way of Herbs by Michael Tierra, L.A., O.M.D.
Today's Herbal Health by Louise Tenney, M.H.
http://health-pages.com/mt/index.html
http://www.kcweb.com/herb/milkt.htm
http://www.healthestores.com/racer/milkthistle.html
Deutsche Internetseiten
www.Hepatitis-C.de
www.Arzneimittelzeitung.de/docs/2001/04/19/072a1202.asp
www.Heilpflanzentrend.de/mariendistel1.htm
Cayennepfeffer
Allgemeiner Name: Cayenne - Capsicum
Botanischer Name: Capsicum frutescens
Familie: Solanaceae oder Nachtschatten
Die ersten Hinweise auf Cayennepfeffer wurden auf Tafeln in ägyptischen Gräbern gefunden.
Er wurde Jahrhunderte lang für kulinarische und medizinische Zwecke in den amerikanischen
Tropen angebaut. Der Arzt Diego Alvarez Chanca beschrieb Cayennepfeffer das erste Mal im Jahre
1494. Er entdeckte Cayennepfeffer, als er Christopher Columbus auf seiner zweiten Reise nach
Westindien begleitete.
Cayennepfeffer ist heimisch im tropischen Amerika, wird aber heute in tropischen Gebieten auf
der ganzen Welt angebaut. In Mexiko, Italien, China und Südostasien ist er ein normaler
Bestandteil der Küche.
Obwohl Cayennepfeffer einen scharfen Geschmack hat, verringert er die Körpertemperatur,
indem er das Kühlungszentrum des Hypothalamus stimuliert. Auf diese Weise hilft er dem
Körper mit den hohen Temperaturen im Sommer oder den feuchten Tropen fertig zu werden.
Cayennepfeffer erhöht den Spiegel von Leberenzymen, die für den Fettstoffwechsel
verantwortlich sind, und kann helfen, die Fettlager, die durch eine fettreiche Ernährung
entstanden sind, abzubauen.
Cayennepfeffer ist reich an den Vitaminen A und C, Eisen, Potassium und Kalzium. Er enthält
auch Vitamin G, einige des B-Komplexes, Magnesium, Phosphor und Sulfur.
Er wurde Tausende von Jahren hochgeschätzt wegen seiner heilenden Kräfte. Moderne
klinische Studien wurden auf viele dieser alten Heilmethoden angewandt und haben die medizinische
Wirkung von Cayennepfeffer bestätigt.
Heilpraktiker schätzen Cayennepfeffer als eines der wichtigsten Heilkräuter und Heilmittel.
Wegen seiner stabilisierenden Wirkung bei Blutung, Schock und Herzinfarkt ist er ein erstklassiges
Heilmittel für die Erste Hilfe.
Die Zahl der verschiedenen Anwendungen mit Cayennepfeffer ist überaus groß. Er besitzt
wirksame Eigenschaften als ein Antioxidans, wirkt auf das Herzgefäßsystem ein, ist
nützlich bei hohem und niederem Blutdruck und wirkt wohltuend auf Magen- und Darmfunktion.
Cayennepfeffer ist bekannt dafür einen Herzinfarkt zu stoppen, Blutzucker bei Diabetikern
zu verringern, Blutdruck zu normalisieren,
Blutungen in Sekunden zu stoppen, Durchblutung zu verbessern und sogar die gemeine Erkältung
zum Stillstand kommen zu lassen.
Wissenschaftliche Gutachten besagen auch, daß Cayennepfeffer bei der Behandlung von Allergien,
Verstopfung, Abszessen, Mandelentzündung, Nierenproblemen, Muskelentzündungen, Nasenbluten,
Schuppenflechte, Gürtelrose, Nachtblindheit und einigen Krebsarten wirksam sein kann und
dem Körper als Anreiz bei der Bildung neuen Magengewebes dient.
Cayennepfeffer ist ein großes Stimulantia und erhöht die Wirksamkeit anderer Heilkräuter.
Die Medizinwissenschaft kennt kein anderes Stimulantia, das so natürlich und sicher ist,
und weniger Neben-
wirkungen bei regelmäßiger Anwendung hat.
Capsaicin ist ein Bestandteil im Cayennepfeffer, das vor mehr als hundert Jahren von Chemikern
isoliert wurde. Es beinhaltet ca. 12 % Cayennepfeffer, welches eine Verbindung darstellt, die
die Sinnes-
neuronen dazu bringt P auszuschütten, eine Substanz, die dem Nervensystem zur Linderung
von Schmerzen als Schmerzbote dient.
Es kann auch die Antioxidans-Enzym-Systeme aktivieren und Lungen-Membran-Lipide stabilisieren.
Alle obigen Ausführungen gelten für die getrocknete rohe Frucht oder das Pulver.
In gekochtem oder ungetrocknetem Zustand kann Cayennepfeffer eine ernsthafte Irritation des
Verdauungstraktes hervorrufen und zu einem Geschwür führen.
Fallbeispiele:
*Guy* ist eine Rotbauch-Amazone, der von einem seiner Käfigmitbewohner schwer verwundet
wurde. Er hatte viele Bisswunden an seinen Flügeln und seinem Nacken. Die schlimmste Verletzung
jedoch, eine große offene Wunde, war auf seinem Kopf. Und er wurde blind dabei. Typischerweise
passierte dies spät am Abend, als kein Tierarzt bis zum nächsten Morgen erreichbar
war.
Wir brachten ihn ins Haus, setzten ihn in eine warme Umgebung, und ich begann ihm Wasser mit
Cayennepfeffer-Pulver zu geben. Einige Tierärzte hatten mir gesagt, dass die meisten Tiere
in solchen Fällen an Schock und nicht an der eigentlichen Verletzung sterben. Mein Hauptanliegen
war, ihn zu stabilisieren. Deshalb gab ich ihm weiterhin das "Cayennepfeffer-Wasser".
Nachtsüber sah ich ab und zu nach ihm. Er war anscheinend stabilisiert. Am Morgen hatte
er sein Augenlicht wieder zurück. Laut Tierarzt war der Verlust des Augenlichts eine Nebenwirkung
des Schockes.
Der Tierarzt mußte eine größere Operation durchführen, und Guy´s
Wunde benötigte mehrere Stiche. Er hat sich von dem Vorfall vollständig erholt, ist
aber im Umgang mit anderen Vögeln sehr scheu.
Eine meiner früheren Mitbewohnerinnnen hatte ein Kanarienvogelpaar. Eines Tages fanden
wir das Weibchen mit einem Anfall auf dem Rücken liegend. Wir gaben ihr Wasser mit Cayennepfeffer-Pulver,
und sie war innerhalb einer halben Stunde wieder ganz normal. Danach bekam sie das Cayennepfeffer-Pulver
täglich über ihr Essen gestreut. Es ging ihr gut, bis meine Freundin vergaß,
ihr den Cayennepfeffer zu geben. Sie weiß nicht mehr, wie lange es dauerte nachdem sie
aufgehört hatte, dass sie nach Hause kam und den Kanarienvogel tot vorfand.
Zu diesen Beispielen kann ich eine Erfahrung meinerseits hinzufügen:
Als mein Coco im Februar dieses Jahres einen schweren Unfall hatte - Link zu Coco's Unfall - bekam er als erstes nur Wasser mit Cayennepfeffer-Pulver. Bis auf das, daß ihm wahrscheinlich sämtliche Knochen weh taten, blieb ihm ein Schock erspart (den hatte ich!!). Auch über die Körner streute ich die nächsten Tage Cayennepfeffer - ihm ist eine OP erspart geblieben und seine enorme Wunde ist innerhalb von drei Wochen schön zugewachsen - ohne irgendwelche andere Medikamente und das beste, ohne daran zu rupfen. Das war für mich die größte Überraschung, denn bei Coco's Vorgeschichte standen die Aussichten dafür äußerst schlecht!
Er hatte einen Schutzengel - Cayennepeffer.... und den Tip von Gudrun:-))
10 Essential Herbs by Lalitha Thomas
Today's Herbal Health by Louise Tenney, M.H.
Herbal Medicine by Sharol Tilgner, N.D.
The Healing Power of Cayenne Pepper by Patrick Quillin, Dr Back to Eden by Jethro Kloss
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Echinacea
Allgemeiner Name: Lila Korbblütler
Botanischer Name: Echinacea purpura, angustifolia und pallida
Familie: Asteracea oder Aster
Entwicklungsgeschichte
Die Anwendung von Echinacea hat bei den Ureinwohnern Amerikas von jeher eine lange Tradition.
Sie kannten die Kraft dieser Pflanze von der Behandlung oder Vorbeugung bei vielen verschiedenen
Krankheiten und verwendeten sie medizinisch mehr als jede andere Pflanze. Eine Gruppe von Ärzten,
die sogenannten Eklektiker, die hauptsächlich pflanzliche Medizin ausübten, und die
von 1830 bis 1930 führend waren, waren die treibende Kraft, die Echinacea an die Spitze
der Kräutermedizin brachten. Die amerikanische Medizin erkannte den Wert dieser Pflanze
und verwendete sie seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Europäer entdeckten sie in
den 1930er Jahren und benützen sie seitdem in großem Stil zur Stärkung des
Immunsystems und gegen Grippe, Erkältung und andere Infektionen.
Nährwert
Die wirksamen Bestandteile in Echinacea sind Alkylamide, Chicorium-Säure und Polysaccaride,
die alle als Immunomodulatoren wirken. Es enthält Vitamin A, E und C, zusätzlich
Eisen, Jod, Kupfer, Schwefel und Potassium. Den Wurzeln der Echinacea Angustifolia und den
Blumen der Echniacea Purpurea werden die stärkste Heilungskraft nachgesagt. Ideal ist
die Kombination dieser beiden.
Heilung
Heute verwenden Tausende Europäer und Amerikaner Echinacea Präparate gegen Erkältungen
und Grippe, kleinere Infektionen und einer großen Anzahl von anderen großen und
kleinen Krankheiten.
Echinacea ist das bekannteste und am besten erforschte Heilkraut zur Stimulierung des Immunsystems.
Dass Echinacea seinen Jahrhunderte alten guten Ruf wert ist wurde in mehr als 500 wissenschaftlichen
Studien belegt. Es gibt mehrere Bestandteile in Echinacea, die bewirken, dass die Produktion
und die Funktion der weißen Blutzellen, Lymphozyten und Macrophagen verstärkt wird.
Wegen ihrer antibakteriellen und antiviralen Wirkung ist es eines der besten Heilmittel, das
dem Körper hilft, sich von Mikrobeninfektionen zu befreien.
Echinacea stimuliert auch das Lymph-Gefäß-System und verbessert nachgewiesener Weise
die Widerstandskraft des Körpers bei Infektionen wie z.B. Erkältungen und Grippe,
Laryngitis, Mandelentzündung, sowie bei Katarrh-Zuständen von Nase und Sinus.
Echinacea erleichtert die Heilung von infizierten Wunden, Geschwüren, Abszessen, Karbunkeln
und anderen ähnlichen Infektionen. Es gab auch Erfolge bei der Behandlung von Drüsenfieber
und bei Müdigkeitssyndromen nach Viruserkrankungen. Offenbar sind Präparate der Gesamtpflanze
bei Allergien nützlich.
Kurzum Echinacea hat einige antibiotische Eigenschaften. Aber seine Hauptwirksamkeit besteht
darin, die Aktivitäten des Immunsystems zu stimulieren und zu verbessern, die Widerstandskraft
des Körpers gegenüber Infektionen zu vergrößern und ihm Kraft zu geben,
die Invasion von Viren und Bakterien zu überstehen. Während es dies tut, entfernt
es Giftstoffe und abgestorbene Zellen und hilft auf diese Weise das Blut zu reinigen.
Es gibt auf dem Markt viele verschiedene Qualitäten von Echinacea, und wir wissen oft
nicht, ob wir ein Produkt haben, das die richtigen Eigenschaften besitzt uns zu helfen, wenn
wir es brauchen. Hier ist ein kleiner Test: Wenn Sie etwas Echinacea auf Ihre Zunge geben,
sollte dies bewirken, dass Sie ein kribbelndes und taubes Gefühl in ihrem Mund haben,
und der Speichelfluss erhöht wird. Wenn dies nicht der Fall ist, ist das Produkt, dass
Sie haben, mit nicht genügend Heilkräutern oder mit alten Zutaten hergestellt worden,
oder es wurde auf irgend eine andere Art produziert, bei der die heilenden Eigenschaften verloren
gingen.
Fallbeispiel
Ich versuchte die Echniacea/Knoblauch Kombination bei einem Vogel das erste Mal vor ca. 7 Jahren
mit Janis, einem damals ein Jahre altem Grünflügel-Ara. Ich dachte, sie sieht einfach
nicht gesund aus. Ihre Augen waren matt, und sie war nicht so kühn wie sonst. Nach vielen
Stunden beim Tierarzt sagte sie (die Tierärztin) endlich, dass die Laborteste zeigten,
dass die Nieren- und Leberwerte total aus der Reihe schlugen. Sie nahm an, dass dies von zu
vielen Pellets in Janis´ Nahrung käme. Deshalb schlug sie vor, Janis ein Antibiotika
zu geben. Wir sollten dieses Antibiotika zwei Wochen lang geben und dann weitere Bluttests
machen lassen, um zu sehen, ob es geholfen hatte. Falls es nicht helfen würde, müssten
wir ein anderes Antibiotika ausprobieren. Ich sagte "nein danke", nahm mein kleines
Mädchen mit nach Hause und fing an, sie mit viel frischer Kost, Knoblauch und Echinacea
zu ernähren. Nach drei Tagen hatte Janis ihr altes schelmisches Wesen und ihre strahlenden
Augen zurück.
Ich habe seitdem die Knoblauch/Echinacea Kombination oft und immer mit Erfolg angewendet.
Bezugsquellen
http://www.forthrt.com/~roland/herbfarm.html
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Allgemeiner Name: Knoblauch
Botanischer Name: Allium sativum
Familie: Liliaceae oder Lily
Entwicklungsgeschichte
Die erste Erwähnung von Knoblauch finden wir in Schriften der Sumerer zur Zeit Abrahams.
Danach erfolgten Erwähnungen bei den Ägyptern, Hebräern, Griechen und Römern.
Während des Pyramidenbaus gaben die Ägypter etwa 30 Millionen US Dollar (auf die
heutige Zeit umgerechnet) für Knoblauch aus. Sie gaben ihn den Arbeitern, die die Pyramiden
bauten, um sie kräftig und gesund zu halten und um das Ausbrechen von Epidemien zu verhindern.
Er war auch die bevorzugte Behandlung bei den ägyptischen Adligen.Wir finden ihn auch
erwähnt bei großen griechischen Ärzten wie Dioscorides und Hippokrates. Der
griechische Dichter Homer (830 v.Chr.) erwähnt Knoblauch in seiner "Ilias" zur
Behandlung von 147 verschiedenen Wunden. Plinius, der römische Arzt und Naturkundler,
erwähnt 62 Krankheiten, die mit Knoblauch behandelt werden können. Im Römischen
Reich wurde er den Soldaten für Kraft und den Gladiatoren für Ausdauer gegeben. Der
Adel benützte ihn in seinem Wein als Gegenmittel gegen Vergiftung, Ärzte benutzten
ihn während Operationen als Desinfektionsmittel. Er wurde den Tieren zur Verhinderung
von Gasbildung gegeben, wenn sie zu viel Korn gefressen hatten. Die Wikinger nahmen ihn immer
auf ihre langen Reisen mit. Dänen, Iren und Russen benutzten Knoblauch seit Jahrhunderten
bei Erkältungen und Husten.Knoblauch fand Erwähnung in mehreren alten englischen
Pflanzenverzeichnissen vom zehnten bis zum fünfzehnten Jahrhundert. Während des Zweiten
Weltkriegs wurde Knoblauch von den Briten und Russen zur Eindämmung von Infektionen und
zur schnelleren Heilung von Wunden benützt.
Nährwert
Knoblauch ist ein ungemein nahrhaftes,gesundes Lebensmittel und eine wunderbare Heilpflanze.
Eingebunden in die tägliche Ernährung ist er eines der wohltuendsten und natürlichsten
Gewürze und Geschmacksverstärker, die es auf diesem Planeten gibt. Er bereichert
die Ernährung und verbessert die Gesundheit, verhindert Krankheiten und verlängert
das Leben. Er erfüllt mehr als irgend ein anderes Lebensmittel die Forderung von Hippokrates
"unser Essen soll unsere Medizin sein und unsere Medizin soll unser Essen sein".
Umfassende Studien auf der ganzen Welt bei Menschen mit einem Alter von mehr als 100 Jahren,
die bei guter Gesundheit sind, ergaben, dass sie Knoblauch ausgiebig mit ihrer täglichen
Nahrung aufnehmen.
Die Erforschung von Knoblauch findet in fast jedem entwickelten Land statt. Von Interesse sind
hierfür die Gebiete Krebs, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall, antibakterielle Eigenschaften,
pilztötende Wirkung und vieles mehr.
Diese Studien haben gezeigt, dass Knoblauch auf wunderbare Weise eine Vielzahl von Krankheiten
verhindert. Die Studien wurden mit rohem Knoblauch, Saft und einem Extrakt aus gereiftem Knoblauch
durchgeführt. Menschen mit niederem Blutdruck sollten die Einnahme von Knoblauch, wegen
seiner Blutdruck senkenden Wirkung, auf nicht mehr als eine Zehe pro Tag beschränken.
Heilung
Bis jetzt ergaben Forschung und klinische Beobachtung die folgenden wirksamen Faktoren im Knoblauch:
Allicin ist wahrscheinlich für die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung
von Knoblauchverantwortlich. Es ist auch für den typischen Knoblauchgeruch zuständig.
Alliin ist eine Schwefel-enthaltende Aminosäure, die laut russischen Studien Knoblauch
seine antibiotische Wirkung verleiht.
Diallyldisulphide und Allylpropyldisulphide sind die Bestandteile, die Knoblauch seine Cholesterol-
und Lipid-senkende Wirkung geben.
Der anti-hämolytische Faktor, der in Kyolic, einem gereiften Knoblauchsaft aus Japan,
entdeckt wurde, ist wirksam bei Behandlung von Anämie (ist in frischem, rohem Knoblauch
nicht vorhanden).
Allithiamin wird durch die Wirkung von Vitamin B1 auf Alliin gebildet. Knoblauch ist eine Quelle
von biologisch aktiven Verbindungen des Vitamins B1.
Selenium normalisiert Blutdruck, schützt gegen Infektion und verhindert Anbindung von
Blutplättchen und Bildung von Klumpen, und gibt somit Knoblauch seine antiartherosclero-tische
Eigenschaften.
Es wurden auch antiarthritische, Zucker-regulierende, anti-oxydierende und geringungshem- mende
Faktoren im Knoblauch gefunden.
Knoblauch hat insgesamt 35 Schwefel-enthaltende Verbindungen, plus ultra-violette Strahlung
(Gurwitch Strahlen), die einen Verjüngungseffekt auf alle Körperfunktionen hat.
Japanische Studien haben gezeigt, dass Kyolic, ein Extrakt aus gereiftem Knoblauch, Wirkung
zeigt als Schutz für den Körper gegen die toxischen Auswirkungen bei Metallvergiftungen.
Der Pilz Aspergillus flavus, der in Lebensmitteln wie Reis, Korn, Mais, Bohnen und Süsskartoffeln
vorkommt, kann Aflatoxine hervorbringen. Es ist bekannt, dass dieser Pilz Zellmutationen verursachen
kann, die schließlich zu Krebs führen. Die Verbindungen Ajoene und Diallyl Sulfide,
die in rohem Knoblauch und in Kyolic vorkommen, neutralisieren den Pilz und hindern ihn daran,
sich an die Zellen DNA Materie zu binden.
Einige wissenschaftliche Schriften besagen, dass der hohe Gehalt von Schwefel-Protein, der
im Knoblauch vorhanden ist, die Leber vor Schaden durch Vergiftung von Industriechemikalien
schützt.
Knoblauch ist das einzigste Antibiotika, das tatsächlich infizierende Bakterien töten
kann und gleichzeitig den Körper vor den Giften, die die Infektion verursachen, schützt.
Sogar der Urbegründer der antibiotischen Medizin Louis Pasteur erkannte an, dass Knoblauch
genauso effektiv wie Penicillin sei, und neuere Untersuchungen zeigten ähnliche Wirksamkeit
wie ein moderneres Antibiotika Chloramphenicol.Eine andere, einst verbreitete und jetzt anscheinend
wieder auftretende Krankheit, die Tuberkulose, wurde mit Knoblauch sehr erfolgreich behandelt,
da der angreifende Organismus Mycobacterium tuberculosis empfindlich auf einige der Schwefelverbindungen,
die in Knoblauch vorkommen, reagiert. Der Dunst frisch geschnittenen Knoblauchs kann Bakterien
bis zu einer Entfernung von 20 cm töten!
Anbau
Knoblauch liebt feuchten, sandigen Boden, kann aber auch in sandigem Lehm- oder Tonboden angebaut
werden. Er liebt einen sonnigen Standplatz und sollte frei von Unkraut gehalten werden. Wenn
er im Februar oder März gepflanzt wird, sollten die Knollen im August reif für die
Ernte sein. In kalten und nassen Zonen braucht er gut einen Monat länger zum Wachsen.
Bezugsquellen
The Healing Benefits of Garlic by John Heinerman, PH.D
The Miracle of Garlic by Paavo Airola, PH.D
The Complete Garlic Book by Peter Josling
Herbal Medicine by Sharol Tilgner, N.D.
http://www.botanical.com/botanical/mgmh/g/garlic06.html#his
http://www.mistral.co.uk/garlic/6th_int.htm
Essentielle Fettsäuren
Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir Vitamine und ihre Wichtigkeit entdeckten; Mineralien
folgten.
Heute wissen wir, dass es viele verschiedene Dinge in Lebensmitteln sind, die für unser
Wohlbefinden und unsere Gesundheit wichtig sind, und wir wissen auch, dass wir einige von ihnen
nicht mehr in den Lebensmitteln, die wir essen, finden können.
Es gibt eine Anzahl von Ergänzungsmitteln, die wir unseren Vögeln geben können,
die meisten von ihnen enthalten hauptsächlich Vitamine und Mineralien. Aber ist dies genug?
Laut Aussage einiger Tierärzte haben 75 % aller Papageien einen Mangel an Vitamin A. Wir
können ihnen Karotten-Essenzpuder oder Spirulina oder Hafergras oder alles miteinander
geben, aber Fette sind notwendig als Träger von fettlöslichen Vitaminen wie A, D,
E und K.
Nun ist das Wort Fett in unserer Gesellschaft ein schlimmes Wort. Wir wollen kein Fett; wir
wollen alles fettfrei.
Nun, das Gehirn ist 60 % Fett.
Es gibt mehr als eine Art von Fett, und einige von ihnen sind nicht nur gut sondern notwendig
für unser Wohlergehen. Wir brauchen ungesättigte Fette ebenso wie unsere Vögel
für das richtige Funktionieren des Nervensystems und des Immunsystems.
Dies führt uns zu Fettsäuren, die man z.B. in Hafer, einigen Bohnen und Nüssen,
Kürbissamen und dunklen Gemüseblättern finden kann.
"Wenn du dir dein Essen in der Wildnis suchen müsstest, wäre es unmöglich,
einen Mangel an diesem Nährstoff (Omega 3 Fettsäuren) zu haben, da er in fast allem,
was du essen würdest, vorhanden wäre", schrieben Artemis P. Simopoulos, M.D.
und Jo Robinson in einem Buch mit dem Titel "Die Omega Ernährung".
Essentielle Fettsäuren werden leicht durch Luft, Licht oder Hitze zerstört. Da sie
unser Körper nicht produzieren kann, müssen wir sie uns mit den Lebensmitteln, die
wir (oder unsere Vögel) essen beschaffen.
Wir wissen nicht genau, was Papageien in der Freiheit essen. Aber wir wissen, dass, was sie
essen, ist frisch. Das bedeutet, dass ihre Nahrung nicht nur natürliche Vitamine und Mineralien
enthält sondern auch essentielle Fettsäuren und andere Dinge, die wir nicht kennen,
die aber für ihr Wohlergehen wichtig sind. Dieses Wissen wurde bis jetzt vernachlässigt.
Denn egal wie viele Vitamine und Mineralien wir den verarbeiteten Lebensmitteln beifügen,
wir werden wahrscheinlich immer gewisse Dinge auslassen. Wir sollten zumindest jene Dinge beifügen,
von denen wir wissen, dass sie wild in der Natur vorkommen.
Wir wissen z.B., dass afrikanische Graupapageien Nüsse von der Ölpalme essen, die
90 % Fett enthalten. Vielleicht erklärt dies, warum einige Graue direkt in die Butterdose
tauchen, wenn man sie lässt. Haben sie einen Heißhunger auf Fett oder Fettsäuren?
Meine Vögel, besonders mein Grauer, bekommen Flachssamenöl regelmäßig
(zwei bis drei mal die Woche). Nachdem ich einigen Besitzern von Feder-rupfenden Grauen Flachssamenöl
empfahl, verminderten eine gute Anzahl dieser Grauen ihr Rupfen oder hörten schließlich
ganz damit auf. Ich hörte sogar, dass einige entspannter und ruhiger wurden.
Wir wissen nicht, ob dies so ist, weil sie die Vitamine in ihrer Nahrung, besonders A, besser
aufnehmen konnten, weil ihr Bedarf an mehr Fett gestillt war, oder weil sie Mangel an essentiellen
Fettsäuren hatten, oder wegen aller dieser Gründe.
Die wichtige Frage ist nicht wie viel, sondern welche Art von Fett wir essen. Wussten Sie,
dass die essentielle Fettsäure Omega 3 hilft Fett schneller abzubauen?
Infos über Tannen- und Fichtenzapfen
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Man sollte speziell für die Kreuzschnabelzucht auch Fichten- oder Tannenzapfen anbieten, besonders in der Brutsaison im Februar bis April. In Europa gibt es verschiedene Fichten- und Tannenarten, von denen die Fichte am verbreitetsten ist. Sie erreicht eine Höhe von 50 Metern, und man findet sie in Bergregionen bis zu 2000 m Höhe. Fichtenzapfen hängen stets nach unten, während Tannenzapfen auf den Ästen sitzen, sehr oft nicht abfallen und am Baum ihre Samen- und Deckschuppen abwerfen. Reife Fichten- und Tannenzapfen gibt es von September bis April. Die Zapfen der beiden genannten Nadelbaumarten gedeihen nur an den Astspitzen im oberen Wipfelbereich. Wenn die Bäume im März neu austreiben, öffnen sich die Zapfen, um die Samen in die Natur abzugeben. Danach fallen die meisten Fichtenzapfen zu Boden. Es befindet sich darin oftmals noch ein großer Anteil vollreifer Samen. Außer den Samen dieser Nadelbäume sind die Zweigspitzen von Fichten- und Tannen ab April ein wertvolles Vogel-Grünfutter für alle Vogelarten (speziell die frischen Triebspitzen). Denn die frischen Knospen mit hellgrünen Nadeln haben sehr viele Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe. Um den Frischezustand länger zu erhalten, muß man beim Anbieten die Knospenzweige bündelweise in Wassergefäße stellen.
Und hier gibt es eine Menge Informationen über Pflanzen und Kräuter
http://www.naturverstand.at/calendar/cal_tag.php
Fichte:http://www.naturverstand.at/lexikon.php/database/plants/40.html
Tanne:http://www.naturverstand.at/lexikon.php/database/plants/143.html
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